Viel gelernt in Zandvoort
20. August 2018 Zurück zur Artikelübersicht »

Der vierte Lauf zum Renault Clio Cup Central Europe im niederländischen Zandvoort war eine wichtige Lektion für Javin Lewis Seyhan. Dass es der Dünenrundkurs in sich hat, war zwar keine Überraschung, dennoch boten die im Rahmen des ADAC GT Masters ausgetragenen Rennen wieder jede Menge Action und forderten auch dieses Mal einige Opfer.

Mit einer gehörigen Menge Respekt reiste Javin Lewis Seyhan aus München in das niederländische Zandvoort. „Mir war klar, dass das Wochenende nicht einfach werden würde, aufgrund der Streckenführung, aber vor allem wegen der mangelnden Streckenkenntnis. Ich kam auf Anhieb zurecht und habe mich in den Trainingsläufen konstant gesteigert – obwohl die Strecke gegenüber den neueren deutlich anspruchsvoller ist.“ Schon in den ersten Sessions am Freitag gab es im Starterfeld einige Unfälle zu verzeichnen. „Die Strecke ist einfach gefährlicher und Missverständnisse zwischen einigen Fahrern endeten im Kiesbett oder in der Absperrung“, so Seyhan.

In der Qualifikation lief es zwar zufriedenstellend, aber der Knoten war mit Platz 28 noch nicht geplatz. Dafür machten die anschließenden Aufholjagden in den Rennen 1 und 2 den Aufwärtstrend des Nachwuchsfahrers um so deutlicher: „In der Qualifikation war ich noch zu vorsichtig, auch weil wir mit einem aggressiveren Basis-Setup nach Zandvoort gereist waren, dass zwar schneller ist, aber in den schnellen Kurven auch etwas Mut verlangte“, so der 16-Jähringe, der 2018 seine erste Saison im Automobilsport absolviert. 

„In den Rennen konnte ich mich Stück für Stück nach vorne kämpfen, konnte meine Gegner studieren und extrem viel lernen. Mit Platz 21 in Rennen 1 und Platz 16 in Rennen 2 ist mir das auch sehr gut gelungen und ich konnte wieder Punkte für die Meisterschaft mit nach Hause nehmen“, erklärt der Münchener abschließend.

Das nächste Rennen des Renault Clio Clio Central Europe findet schon in zwei Wochen auf dem tschechischen Autodrom in Most statt.